Donnerstag, 29. Oktober 2026
Guten Tag

Komm in unser Team! ๐Ÿ’š

Willst du beim grössten internationalen Label für vegane und vegetarische Produkte mitwirken? Dann verstärke unser Team im Bereich V-Label Lizenzierung!
Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine Person für ein Pensum von 80 bis 100 %.

Das erwartet dich:
  • Du kontrollierst vegetarische und vegane Produkte (Food und Non-Food) administrativ, trägst alle Angaben sorgfältig in unsere Datenbank ein und vergibst das Label.
  • Du sorgst mit deinem freundlichen und effizienten Service für ein rundum positives Kundenerlebnis.
  • Du prüfst Verpackungen von V-Label-Produkten und stellst sicher, dass externe Audits reibungslos ablaufen.
  • Du gewinnst aktiv neue Kundinnen und Kunden für das V-Label, C-Label und F-Label.
  • Du arbeitest eigenständig an innovativen V-Label-Projekten, zum Beispiel an einem Konzept für die Gastronomie.
  • Du stehst im Austausch mit unserem internationalen V-Label-Netzwerk und förderst die Zusammenarbeit.
Das bringst du mit:
  • Du bist eine verantwortungsbewusste Persönlichkeit mit Durchsetzungsvermögen.
  • Du arbeitest gerne selbstständig am PC und behältst auch bei repetitiven Aufgaben den Überblick.
  • Du bist serviceorientiert und bringst Anliegen strukturiert auf den Punkt.
  • Du bist flexibel und offen für neue Aufgaben in einem kleinen Team.
  • Du verfügst über sehr gute Deutschkenntnisse sowie ausreichende Englisch- und Französischkenntnisse.
  • Du hast ein sehr grosses Interesse am Veganismus.
Optional: Du hast Erfahrung in der Administration oder im Verkauf sowie eine Ausbildung in Ernährungswissenschaften, Lebensmitteltechnologie oder Chemie.

Das bieten wir dir:
Eine abwechslungsreiche und spannende Arbeit mit viel Eigenverantwortung sowie einen tollen Arbeitsplatz in Winterthur-Wülflingen. Ein Homeoffice-Anteil ist möglich. Bei Swissveg hast du die Gelegenheit, dich für eine ethisch verantwortbare und nachhaltige Lebensweise einzusetzen.

Spricht dich die Stelle an?
Dann freut sich Lubo Yotov auf deine Bewerbung über unser Formular: www.swissveg.ch/de/bewerbung

Bitte beachte: Bewerbungen von Personalvermittlern nehmen wir nicht entgegen.
Hier bewerben ๐Ÿ’š

Deine Stimme fรผr den Veganuary 2027

Swissveg ist beim Veganuary 2027 wieder offizielle Partnerin und wir möchten die Aktion noch grösser aufziehen als im letzten Jahr. Für unsere Social-Media-Werbung schneiden wir aus mehreren Kurzvideos 1 bis 2 Reels zusammen. Dafür brauchen wir dich!

Beantworte in einem kurzen Video ein bis zwei der folgenden Fragen. Die Teilnahme ist freiwillig und du wählst die Fragen, die dir am meisten zusagen:

  • Warum bist du vegan?
  • Was hat bei dir den Ausschlag zum Umstieg gegeben?
  • Was würdest du jemandem sagen, der beim Veganuary noch unschlüssig ist?
  • Was hat dich seit dem Umstieg positiv überrascht?
Unser Tipp: Filme im Hochformat, achte auf gute Beleuchtung und halte die Kamera ruhig. Ein einfaches Smartphone-Video reicht völlig aus.

Schick dein Video bis zum 10. November an sara.ziemann@swissveg.ch (bei grösseren Dateien gerne über SwissTransfer). Mit dem Versand erklärst du dich einverstanden, dass wir es für die Veganuary-Werbung auf unseren Social-Media-Kanälen verwenden dürfen.

Du möchtest uns darüber hinaus unterstützen? Dann hilf uns, den Veganuary auf die Plakate der Schweiz zu bringen. Im Dezember und Januar wollen wir in der ganzen Schweiz und online zeigen: Vegan ausprobieren ist keine grosse Sache. Dafür starten wir ein Crowdfunding mit dem Ziel von 10.000 CHF.

Herzlichen Dank für deine Unterstützung! ๐Ÿ’š
Veganuary 2027

Agrarpolitik 30+: Chance oder verwรคsserte Reform?

Die Schweizer Landwirtschaft steht vor einer grossen Reform. Seit dem 3. September läuft die Vernehmlassung zur «Agrarpolitik 2030+». Der Bund hat in den letzten Jahren in mehreren Strategiepapieren klare Ziele formuliert: mehr pflanzenbasierte Landwirtschaft, ein höherer Selbstversorgungsgrad und weniger tierische Produkte auf unseren Tellern. Besonders die «Ernährungsstrategie 2025 bis 2032» enthält viele gute Ansätze, von denen auch die Tiere profitieren würden.

Reformbedarf gibt es genug. 2025 wurden in der Schweiz über 86 Millionen «Nutztiere» geschlachtet. Das sind über 230'000 Tiere pro Tag. Gleichzeitig fliessen rund 80 Prozent der Direktzahlungen in die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern und nur rund 20 Prozent in den Pflanzenbau.

Der Haken: In der Vernehmlassung reden Gruppen mit sehr gegensätzlichen Interessen mit. Wir rechnen deshalb damit, dass am Ende eine stark verwässerte Vorlage herauskommt, die den Tieren nur wenig hilft. Schon heute stellt der Bundesrat deutlich reduzierte Forderungen als noch im Bericht von 2022 und in der Klimastrategie.

Trotzdem gibt es Hoffnung: Eine konsequente Feed-no-Food-Strategie könnte viele Betriebe beim Umstieg auf den Anbau von Nahrung für Menschen unterstützen. Und wenn sich die Detailhändler auf mutige Zielvereinbarungen einigen, könnten pflanzliche Sortimente deutlich wachsen.

Im ersten Teil unserer Artikelserie zur «Agrarpolitik 2030+» zeigen wir, welche Chancen und Risiken die Reform für Tier, Mensch und Umwelt birgt. Der Artikel ist ausführlich, am Ende findest du aber ein kurzes Fazit mit den wichtigsten Erkenntnissen. In Teil 2 werden wir uns anschauen, was in der Vorlage steht und was darin fehlt.
Zum Blogartikel

Herbstsession 2026: Das hat sich fรผr die Tiere getan

Vom 14. September bis 2. Oktober haben die Räte in Bern getagt. Wir haben für dich zusammengefasst, was für Tiere und Umwelt wichtig war.

Pelzimport wird verboten
Das Parlament hat in der Schlussabstimmung vom 2. Oktober den indirekten Gegenvorschlag zur Pelz-Initiative definitiv angenommen. Pelze und Pelzprodukte, die unter nach Schweizer Tierschutzgesetz tierquälerischen Bedingungen erzeugt wurden, dürfen künftig weder importiert noch hier gehandelt werden. Die Räte waren sich einig, dass die Deklarationspflicht nicht funktioniert hat.

Stopfleber: weiter warten
Bei der Stopfleber setzen die Räte genau auf diese Deklarationspflicht. Sie lehnen die Initiative ab und stützen sich auf den indirekten Gegenvorschlag mit einem Monitoring des gewerblichen Imports. Erst wenn die Importe innert fünf Jahren nicht zurückgehen, kann der Bundesrat Massnahmen ergreifen. Für uns heisst das: Mindestens fünf weitere Jahre passiert beim Import von Stopfleber nichts.

Mercosur: Fleischimporte noch nicht vom Tisch
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten würde zollfreie Fleischimporte aus Argentinien, Brasilien und weiteren Ländern ermöglichen. Aus Tierschutzsicht ist das sehr problematisch. Nachdem der Nationalrat das Abkommen abgelehnt hatte, stimmte der Ständerat zu und bot der Landwirtschaft 517 Millionen Franken für sechs Jahre an. Das Geschäft geht damit zurück an den Nationalrat.

Weitere Geschäfte im Überblick
Tierseuchengesetz: Der Ständerat will, dass der Bundesrat bei Tierseuchen auch nicht zugelassene Impfstoffe befristet bewilligen kann. Nun ist der Nationalrat am Zug.
Agroscope: Bei der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt sollen 58 Vollzeitstellen wegfallen. Das könnte eine Neuausrichtung auf mehr Pflanzenanbau verzögern. Der Ständerat hat am 1. Oktober darüber diskutiert.
Alpwirtschaft: Die Motion für weniger Kontrollen auf Alpwirtschaftsbetrieben wurde zurückgezogen.
Streunerkatzen: Der Nationalrat hat die Motion für eine Kastrationspflicht abgelehnt.
Beschlagnahmte Tiere: Die Interpellation zur Unterbringung bei langen Verfahren wurde in dieser Session nicht behandelt.

Alle Details zu den Geschäften findest du auf unserer Website:
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Unser neues Veg Info Magazin ist da!

Als Swissveg-Mitglied bzw. mit einem Heftabonnement hast du exklusiven Zugang zur neuesten Veg Info-Ausgabe.

Diese und viele weitere Themen warten darauf, von dir entdeckt zu werden:
  • Ernährung im Sport ๐Ÿ’ชโ€‹โ€‹
    Worauf kommt es bei einer veganen Ernährung im Freizeitsport aus ernährungswissenschaftlicher Sicht wirklich an?
  • Mikrobiom ๐Ÿฆ 
    Die aktuelle Forschung zeigt: Eine gesunde Darmflora beeinflusst die Gesundheit des gesamten Körpers.
  • Tierversuche in der Schweiz ๐Ÿ
    Dokumentiertes Leid statt echter Ausstieg
  • V-Label ๐Ÿ’š
    Unser V-Label ist gemäss einer aktuellen Umfrage die beliebteste Deklaration für vegane Produkte.
  • Herbstliche Rezepte ๐ŸŽƒ
    Orangen-Espresso, Kürbis-Pancakes, Kürbis-Brötli und Schoko­ladenkuchen mit versun­kenen Birnen von Lovleyfoody sowie «Marry me»-Tofu von The Lucky Tofu

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Rezept: veganes Zaalouk

Das brauchts
500 g Auberginen (ca. 2 Stück)
300 g Tomaten (reif, ca. 2 Stück)
2 Knoblauchzehen
1/4 Bund glattblättrige Petersilie (ca. 10 g)
1/4 Bund Koriander (ca. 10 g)
2 TL Kreuzkümmel gemahlen
2 TL Paprikapulver edelsüss
2 EL Olivenöl
Salz

So wirds gemacht

  • Auberginen in ca. 2 cm grosse Würfel schneiden
  • Reichlich Salzwasser in einer grossen Pfanne zum Kochen bringen, Auberginenwürfel dazugeben und ca. 15 Minuten weichkochen
  • Inzwischen die Tomaten halbieren, den harten Strunk herausschneiden, Kerne mit einem Teelöffel entfernen und die Hälften mit der Schnittfläche nach unten an der Röstiraffel reiben, bis nur noch die Schale übrig bleibt
  • Knoblauchzehen mit einer feinen Reibe reiben, Petersilie und Koriander hacken
  • Auberginen in ein Sieb abgiessen, gut abtropfen lassen und dabei leicht ausdrücken
  • Gekochte Auberginen, geriebene Tomaten, Knoblauch, Kreuzkümmel und Paprika in eine grosse Bratpfanne geben, Olivenöl darüberträufeln und mit einem Kartoffelstampfer einmal gut stampfen, die Pfanne dabei noch nicht erhitzen
  • Pfanne auf den Herd stellen, bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten köcheln und mit dem Kartoffelstampfer stampfen
  • Weitere ca. 4 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist, und noch einmal stampfen
  • Pfanne vom Herd nehmen, Petersilie und Koriander unterrühren und ca. 5 Minuten ziehen lassen
  • Zaalouk bei Bedarf mit Salz abschmecken und lauwarm oder zimmerwarm mit Fladenbrot servieren

Tipps
  • Zaalouk lässt sich gut vorbereiten: Im Kühlschrank hält es sich 3 bis 4 Tage und gewinnt über Nacht oft noch an Aroma. Vor dem Servieren etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
  • Für eine etwas peppigere Note passt eine Prise Chilipulver zu den Gewürzen. Sparsam dosieren, damit der feine Auberginengeschmack nicht verloren geht.

Dieses Rezept wurde zur Verfügung gestellt von The Lucky Tofu.
Weitere Rezepte findest du auf unserer Website:
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